Patrone des Monats

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Patrone des Monats
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Juli 2009

Laut den vorliegenden Informationen soll es sich bei dieser Papierpatrone um ein Süddeutsches Konventionalkaliber handeln. 

Ich freue mich über jede weitere oder anderslautende Information zu diesem Stück per Mail.

Juni 2009

Tafel zu Ausbildungszwecken der Wehrmacht im Kaliber 9mm Para/Pistolenpatrone 08

 

 

Mai 2009

4,73 x 33 G11Teleskoppatrone

Kurzbahnpatrone für das hülsenlose G11. Das transparente Geschoss steckt im Treibladungskörper. Dieser ist neben der Los-Nummer auch mit dem Wort ÜBUNG versehen. Sehr seltener Versuch der letzten Entwicklungsstufe dieser Patrone.

   

April 2009

4,9 x 21 Schulterpatrone G11

Seltener Versuch einer Schulterpatrone. Man hat versucht durch Vergrößerung der Oberfläche des Treibladungskörpers den Cook-Off-Zeitpunkt, also den Zeitpunkt der Selbstentzündung der Patrone zu verändern.

März 2009

11 mm Horizontal Stiftfeuer

Diese rare Patrone wurde vermutlich vom französischen Büchsenmacher Chaudin hergestellt. Zur Verwendung in den ersten auf Metallpatronen umgeänderten Devisme Revolver. Patente von Chaudin 1847 und Devisme 1855 mit weiteren Verbesserungen. Gefertigt in der Zeit von 1855 – 1860 mit Kupferhülse mit Messingzündstift.

Diese Patrone wurde bei der letzten Auktion von www.munitionsauktion.de angeboten.

   

Februar 2009

Kal. 12 Feuerwerkspatrone

Hergestellt für die gleichnamige Kanone von Oerlikon. Hier mit einem Treibspiegel-Hartkerngeschoss, welches 4 Sollbruchstellen aufweist. Aus Sicherheitsgründen wurde das Führungsband mit einem feinen Schlitz versehen. Die Gasdruckmesshülse hat eine 6 mm Bohrung und einen schmalen Schlitz im Auszieherrand.

Diese Patrone wurde bei der letzten Auktion von www.munitionsauktion.de angeboten.

   

Januar 2009

30 x 165 Russisch

Ein originales Schnittmodell mit der Panzersprenggranate. Die sehr aufwendige Arbeit stammt aus einer russischen Lehrmittelsammlung.

Diese Patrone wurde bei der letzten Auktion von www.munitionsauktion.de angeboten.

   

Dezember 2008

Kal. 12 Feuerwerkspatrone

Patrone mit blauem Buketteffekt.

Den Hersteller Depyfag (eine Tocher von Dynamit Nobel) gibt es heute leider auch nicht mehr. 

Warum Munition für erlaubnispflichtige Waffen in diesem Fall überhaupt frei ab 18 Jahren klassifiziert wird, ist nicht bekannt und ergibt eigentlich auch keinen Sinn. Trotzdem schön, dass es so was mal gab, denn diese Munition zählt zwischenzeitlich auch schon zu den Raritäten, da sie nicht mehr produziert wird. 

 

   

November 2008

Kal. 12 Effektpatronen

Teilweise haben die enthaltenen Feuerwerkspatronen BAM-Klasse PM-I, teilweise PM-II. Letztere enthalten dann einen Knallsatz. 

Warum Munition für erlaubnispflichtige Waffen in diesem Fall überhaupt frei ab 18 Jahren klassifiziert wird, ist nicht bekannt und ergibt eigentlich auch keinen Sinn. Trotzdem schön, dass es so was mal gab, denn diese Munition zählt zwischenzeitlich auch schon zu den Raritäten, da sie nicht mehr produziert wird. 

   

Oktober 2008

13,9mm Wänzel M 1867

auch bekannt als 14x33 R Wänzel und 14,3 x 32,3 Österreichisch Wänzel M. 1869.

Sehr frühe Metallpatrone aus unserem Nachbarland. Es handelt sich um eine Randfeuerpatrone, wie sie das Militär verwendete. Hersteller: Georg Roth.

   

September 2008

Versuch 7,9 x 30

Versuch zur 7,9 x 33 für den Maschinenkarabiner 42, Maschinenpistole 43, Sturmgewehr 44. Bodenstempel P  7,9  1  40 (Polte Magdeburg, Kaliber, Los 1 von 1940). Hülse ist aus Messing, der Geschossboden trägt ein erhabenes "P". Das Geschoss ist etwas kürzer als das der 7,9 x 33.

   

August 2008

11,5 x 50R Werder

Hier eine frühe militärische Fertigung mit dem typischen Boden. 

   

Juli 2008

Versuch zur 14mm Panzerbüchse

Hier wurde mit einem Flanschengeschoss experimentiert. Das Kaliber reduziert sich von 14 auf 9mm. Als Basis diente die Hülse der Panzerbüchse 38/39 mit der Bezeichnung 318 (7,92mm). Sehr seltenes Stück. Neben dem hier gezeigten Los 4 habe ich auch eine Hülse mit Los 3. 

mehr zum Thema Panzerbüchse

   

Juni 2008

2mm Flobert-Döschen

mit 5 Patronen. Hersteller und Alter unbekannt. Hierzu ist mir jede Information willkommen.

michl@sammlermunition.de

   

Mai 2008

5,56-SCF (Synthetic Cased Flechettes) für das Steyr-ACR

Die von Steyr entwickelte Waffe mit ihrer Munition nahm als zweiter Vertreter aus dem deutschsprachigen Raum am ACR-Test in de USA teil. Bei den von 1988 bis 1990 laufenden Untersuchungen war auch das Heckler & Koch G11 mit seiner hülsenlosen Munition auf dem Prüfstand. Ebenso wie dieses greift die Steyr-Entwicklung auf eine Teleskoppatrone zurück (das Geschoss befindet sich komplett in der Patrone(nhülse). Im Kunststoffzylinder, der die Hülse darstellt, befindet sich ein Pfeilgeschoss, welches von einem Treibspiegel mit 5,56mm gehalten wird. Diese stellt die optimale Führung im glatten Lauf, sowie eine Steigerung der V0 sicher. Hinter der Treibladung aus NC-Pulver befindet sich eine neuartige Ringzündung.

Wie auch beim G11 hat das SCF mit hervorragenden Leistungen den Test bestanden. Dennoch wurde keines der beiden Systeme jemals eingeführt.

Patronenlänge: 45mm

Patronengewicht: 5,2g

April 2008

7,62mm Geschoss für P11. 

Es handelt sich hierbei um ein Geschoss für die Unterwasserpistole P11 von Heckler & Koch. Insgesamt gibt es drei Munitionstypen, wobei zwei für die Verwendung unter Wasser und einer für darüber ist. In diesem Fall ist es die "Landausführung". Die Waffe kann nicht auf die übliche Art nachgeladen werden, vielmehr wird das Laufbündel getauscht. Wenn dieses leergeschossen ist, wird es an das Werk geschickt und neu geladen.

 

 

März 2008

Kal. 320

Alte Zinkdose von Braun & Bloem, der Boden ist genau so bedruckt, wie der Deckel.

 

Februar 2008

15mm Knallgeschoß

Munition für Zusatzläufe an Signalwaffen. Diese Munition wird im Obstanbau verwendet um Vögel, die das Obst fressen wollen, zu vertreiben. Daher nennt man diese Munition auch Vogelschreck. Hier handelt es sich um ein von DEPYFAG, sprich Dynamit Nobel gefertigtes Stück. In der BRD ist diese Munition nur gegen Vorlage eines entsprechenden Munitionserwerbscheines erhältlich. Für Pyrotechniker gibt es Klasse IV Ausführungen.

Januar 2008

11,5 x 50R Werder

Die originale Militärhülse (heute selten ); mit gefaltetem Boden und einer glatten Rille für die Platzpatrone wurde zeitgenössisch wiedergeladen. Ein ungewöhnliches Stück.

Bis 08.12.2007 angeboten bei: www.munitionsauktion.de

 

Dezember 2007

7,65mm Parabellum

Original verschlossene Schachtel mit Taschenmunition der Schweizer Armee. Jeder Soldat bekam zusammen mit seiner Waffe nur ein Päckchen dieser Taschenmunition mit nach Hause und verpflichtete sich diese NUR im Kriegsfalle zu öffnen.

Bis 08.12.2007 angeboten bei: www.munitionsauktion.de

November 2007

7,62x51/.308 WIN

Schachtel für 20 Scharfschützenpatronen im Kaliber .308 Win. Die Schachtel stammt aus dem Jahre 1972. Enthalten sind besonders präzise geladene Patronen. Siehe auch Patrone des Monats April 2007.

Oktober 2007

11.5 mm Roth

An den Tests im Jahr 1902 in England zur Einführung einer SL-Pistole nahm auch die G. Roth AG in Wien mit zwei verschiedenen Konstruktionen teil. Sie wurden ebenfalls abgelehnt und England blieb beim Revolver. Nur extrem wenige dieser Versuchspatrone haben die Zeit überdauert. Kleiner Fleck auf der Hülse. Optisch sehr ansprechende und von der üblichen Hülsenform abweichende Entwicklung.

Bis 23.06.2007 angeboten bei: www.munitionsauktion.de

September 2007

9 mm Borchardt

Extrem seltene Versuchspatrone, hergestellt von DWM. Mit einer geänderten Borchardt - Luger Pistole " M. 1900 " nahm sie an den Armeetests in England teil. Patrone und Waffe wurden abgelehnt, weil das Mindestkaliber von .40 ( ca. 10 mm ) nicht erreicht war. Nur in äußerst geringer Menge für den Versuch hergestellt. 
Bst.: D. M. * K. *

Bis 23.06.2007 angeboten bei: www.munitionsauktion.de

August 2007

.39 B.S.A.

Nach dem 1. WK kam es in England durch den Wegfall der Regierungsaufträge zu einem Niedergang der Waffen- und Munitionsindustrie. Es wurde auf Neuentwicklungen oder auf die Herstellung ziviler Produkte gesetzt. Bei der B.S.A. ( Birmingham Small Arms Company ) versuchte man es mit der Entwicklung von Selbstladepistolen, die mehr oder weniger auf Nachbauten basierten. Es wurden herkömmliche Kaliber getestet und auch völlig neue Konstruktionen, z.B. das Kal. .28 - .34 und .39 mit Gürtelhülsebn. Das englische Patent von 1904 für die Gürtelhülse lief nach dem 1. WK aus. Dies war vermutlich der Grund, warum man diese Entwicklung in Betracht zog. Das Projekt scheiterte und nur wenige Einzelstücke der Pistolen und der Patronen sind Weltweit noch bekannt. Vermutlich wurde die Munition von Eley gefertigt. Extrem selten.

Bis 23.06.2007 angeboten bei: www.munitionsauktion.de

Juli 2007

9 mm x 31.5 Raketenpatrone

Diese nach dem Impuls - Antriebskonzept von Herrn Langweiler im 2. WK entwickelten Geschosse mit Antrieb wurden nach dem Krieg in verschiedenen Ländern nachgebaut und getestet. Der Technologietransfer nach 1945 in alle Welt, war der größte aller Zeiten. Auch in der BRD wurde schon in den 1950er Jahren an diesem Konzept weiterentwickelt. Hier ein Exemplar, das in der Erprobungsstelle Meppen getestet wurde. Messingkörper mit Drehspuren und sechsfach gefaltetem Boden um ein Kupferzündhütchen. Es existieren nicht wenige Fälschungen und Nachbauten ohne die entsprechende Kennzeichnung als Replika. Originale sind extrem selten.

Bis 23.06.2007 angeboten bei: www.munitionsauktion.de

Juni 2007

11 mm Riera

Dieses " geladene Geschoss " wurde von dem in Madrid lebenden Spanier Marino Y. V. Riera y Perera gefertigt. Patentiert in Spanien 1852 und Frankreich 1853. Verwendet in Kurz- und Langwaffen. In einer drehbaren Kammer steht der Stift hinten heraus. Dieser Stift ist bis knapp zur Hälfte hohl und enthält die Zündladung, die unter den angelegten Bleilaschen sitzt. Der Stift ist vorne im Bleigeschoss mit zwei Krampen befestigt. Der Hahn schlägt auf den Stift. Eine frühe und seltene Fertigung.

Bis 23.06.2007 angeboten bei: www.munitionsauktion.de

Mai 2007

.308 Win., 7,62 x 51

Die lila Spitze kennzeichnet die Patrone für das SSG = Steyr Scharfschützengewehr.

Quelle: www.munitionsauktion.de

April 2007

.56 - 56 Spencer

Seltene UMC Schachtel mit 25 Originalpatronen. Absolut unberührter Zustand seit weit über 100 Jahren.

Quelle: www.munitionsauktion.de

März 2007

.22 lfB Schachtel

von RWS Nürnberg, Werk Stadeln, für Persien, heute Iran.

 

Februar 2007

.450 Adams Dust Bin

Die Rundkugel hat eine angegossene Spitze, welche das Zwischenmittel durchsticht und in dem zweiteiligen Pulverbehältnis fixiert ist. (Dust Bin) Das Hinterteil ist separat angesetzt und nach dem Entfernen kann die Flamme des Perkussionszündhütchens die Papierabdeckung über der Pulverladung durchschlagen und zur Entzündung bringen. Dieses komplette Stück besitzt auch noch einen erhabenen Bodenstempel" ELEY LONDON". Um 1850.

Angeboten bis 02.12.2006 unter www.munitionsauktion.de

 

Januar 2007

.54 Burnside

Sehr schönes und volles Originalpaket aus dem amerikanischen Bürgerkrieg.

Angeboten bis 02.12.2006 unter www.munitionsauktion.de

 

Dezember 2006

11,5 x 35 Bayerisch Werder

Karabiner und Pistolenpatrone M 69. Eine absolute Rarität! In einem sehr guten Zustand. 16 Originalpatronen in einer aufwändig gefertigten Pappschachtel.

Angeboten bis 02.12.2006 unter www.munitionsauktion.de

November 2006

Schwere Panzerbüchse 41 im Kaliber 2,8cm (28/20 mm).

System mit konischem Rohr und Flanschengeschoss. Das Ausgangskaliber war 2,8cm, nach Verlassen des Rohres waren es noch 2cm. Hier mit original Magnevinkappe.

Oktober 2006

Wunderschöne Dose in 6 mm Flobert

von Hösterey in Barmen.

September 2006

Originalstück der Patrone des Monats September 2003. 

August 2006

15 x 96 MG 151 / 15.

Mit der Versuchspanzergranate 40, welche einen Wolframkern enthält.

Juli 2006

15 mm Pichereau.

"Vermutlich die erste Perkussionsschrotpatrone die bekannt ist. Sie enthält ein normales, gebläutes Piston. Die Hülse aus Stahl kann ihre Verwandtschaft zur Pauly Patrone nicht leugnen und ist unübersehbar. Vor vielen Jahren wurde eine Schrotflinte gefunden mit dieser Originalpackung und 4 Patronen. Die Flinte war markiert: ""Invencion Paulay / Perfectionne Pichereau (Erfunden von Pauly, Perfektioniert von Pichereau)"". Datieren kann man dieses wertvolle Ensemble auf Anfang der 1820er Jahre.

Juni 2006

20 Patronen M71

alte Schachtel aus Spandau von 1885.

Mai 2006

Artilleriezünder - Schnittmodel

Hierbei handelt es sich um einen Aufschlagzünder (AZ) für 155mm Haubitzen. Sie finden Verwendung z.B. bei der M109, Panzerhaubitze 2000, Feldhaubitze FH 70 u.s.w. Diese Zünder werden auf Sprenggeschossen (HE) aufgeschraubt und zünden bei Aufschlag auf dem Ziel.

April 2006

"Stille" Patronen für Spezialwaffen ohne Schalldämpfer

Die russische SP-4 Patrone geladen (li) und abgefeuert (re). Man beachte den Treibstempel, der genau am Hülsenmund begrenzt wird. Der zentrale konische Zapfen dient dazu, das Geschoss im geladenen Zustand in der Hülse zu zentrieren.  

Mehr Infos finden sich hier.

März 2006

Aus aktuellem Anlass:

Lapua Polar Biathlon. Schachtel mit 50 Patronen im Kal. .22 lfB (lang für Büchsen). Es handelt sich hierbei um die Vorgänderschachtel der aktuell produzierten Munition. Diese stammt aus der Zeit vor dem Zusammenschluss der finnischen Firma Lapua mit der deutschen Firma SK Schönebeck. Die Patrone wird heute von fast allen Biathleten verschossen, da sie den extremen Temperaturen gewachsen ist und zuverlässig funktioniert. Auch die deutsche Nationalmannschaft verwendet sie mit sehr großem Erfolg auf der Olympiade in Turin.

Februar 2006

11,5x50 R Werder

Die erste militärische Metallpatrone in Deutschland, eingeführt 1869 in Bayern.

Januar 2006

7,92 x 94 Patrone 318.

Äußerst seltene Exerzierpatrone aus rotem Kunststoff mit gebondertem Stahlboden. Sehr wenige dieser Stücke wurden 1945 von den Amerikanern erbeutet. In Deutschland wurde alle Munition vernichtet, in Mittel- und Ostdeutschland wurde sie gesprengt, oder fiel dem Raub der Flammen zum Opfer.

Dezember 2005

Ladestreifen 4,7x21 Form D Ex

Einziger bekannter Ladestreifen für 10 Exerzierpatronen Form "D", leer.

November 2005

13mm Übungslauf

Für die Panzerbüchse mit konischem Rohr im Kaliber 14/9mm gab es einen Übungslauf im Kaliber 13mm. 

Aus diesem wurde die gezeigte Munition verschossen, um die teuren Flanschengeschosse sparen zu können. 

Oktober 2005

9 mm Flobert-Schrotpatronen-Dose

Wunderschöne Blechdose mit Patentöffnung der Oberschlesischen AG für Fabrikation von Lignose. 

Marke Füllhorn. Sehr selten.

September 2005

5,2x68 Mondragon

Der mexikanische Artillerie - Offizier Manuel Mondragon versuchte Anfang der 1890er Jahre ein Selbstladegewehr zu bauen. In Mexiko war es technisch nicht möglich. Er suchte die Zusammenarbeit mit SIG / Schweiz und dem bekannten Schweizer Ballistiker Rubin

August 2005

Schallsignalpatrone Kaliber 4 (26,5mm)

Schautafel von Dynamit Nobel AG mit einer Patrone und einem Schnittmodell der Patrone.

Verwendung: Versuch, vermutlich zum Absprengen von Lawinen

 

Juli 2005

4,5x9,5 Leon Crottet

Hierbei handelt es sich um eine im Maßstab 1:2 verkleinerte Patrone 9mm Para (9x19).

Dieses voll funktionsfähige Stück ist für die Miniaturwaffen des gleichen Herstellers bestimmt.

Juni 2005

7,5 mm Schweiz für Vatikan

10er Schachtel des Arsenal Thun für den Vatikan, gefertigt am 28.03.1955

Mai 2005

7,62 mm Raketengeschoss

Russischer Versuch

 

April 2005

9mm Para Nahpatrone

Deutsche Patrone aus dem II. Weltkrieg zur Verwendung in Waffen mit Schalldämpfern. Die Patrone wurde auch in 7,92x57 gefertigt.

März 2005

4,5x50R Scuba Pistol SPP-1

Exerzierpatrone für die russ. Unterwasserpistole,  Messinghülse mit sehr langem Stahlgeschoss, Bodenstempel: ..

Februar 2005

4,9 mm (4,9 x 20,4mm) für Greifer ohne Federbolzen

Rundkopfgeschoss, in Alufolie (von Suchart!). Hierbei handelt es sich um eine der ersten Versionen der Patrone für das Gewehr G11. Die Alufolie wurde vermutlich zur Verzögerung des Cook off angebracht.

Januar 2005

.40-40 Maynard Mod. 1873

hier in vernickelter, zweiteiliger Messinghülse

Dezember 2004

Schrotpatrone von Sellier & Bellot

Seltenes, vermutlich handbemahltes Stück. Die Patrone ist ungewöhnlich farbenfroh und zeigt einen Erpel im Flug. Von diesen Stücken wurden nur ein paar produziert.

November 2004

Schrotpatrone Marke "Taubentreffer"

Hierbei handelt es sich um eine besonders interessante Schrotpatrone. Vom Typ her handelt es sich um eine Waidmannsheil mit weißer Papphülse und dunkelgrüner Schrift.

Achtung: Ich suche diese Patrone noch für meine Sammlung. Wer hat eine oder mehrere abzugeben? Freue mich über jedes Angebot per Mail.

Oktober 2004

Tafeln zu Ausbildungszwecken der Reichs-Luftwaffe Kal. 7,9 x 57

 

 

September 2004

Frauen und die Patronenentwicklung

Auch einige Frauen haben in der sonst von Männer beherrschten Domäne der Entwicklung von Munition interessante Patronen geschaffen.

So zum Beispiel die Sowjet-Russin A. D. Denisova, die Anfang der 1970er Jahre die Patrone 5,45 x 18 entwickelt hat. Die Munition war für die IICM-Pistole, besser bekannt als PSM (Samosarjadnij malogabarinij = kleine Selbstladepistole) gedacht.

Diese kleine Patrone bringt bei einem Geschossgewicht von nur 2,4 g die beeindruckende Mündungsgeschwindigkeit von 315 m/s und eine Mündungsenergie von 129 J.

August 2004

7mm Sarbacane Paquet

Französische Munition für schießende Spazierstöcke. Zur Zündungsart ist mir leider nichts bekannt, vermutlich Blasenzündung.

Juli 2004

Schützenmine PMN Üb.

Hierbei handelt es sich um eine Übungsmine der NVA und UdSSR vom Typ PMN. Minen dieser Art waren unter anderem an der deutsch-deutschen Grenze ausgelegt. Zur Kennzeichnung als Übmine trägt dieses Stück den typischen weißen Streifen und das kyrillische "u" (y). Diese Mine war nie scharf geladen.

Juni 2004

12,7 mm Remington Papal (Pontifical, Papst)  

Sehr interessantes Stück aus der Zeit um 1868. In der Zeit von 1860 bis 1870 herrschte im heutigen Italien Krieg zwischen Papst Pius IX und seiner Schweizer Garde, unterstützt von Truppen aus Frankreich und Belgien, gegen König Vittorio Emmanuele, an dessen Seite Garibaldi. 1867 orderte der Papst Chassepot-Gewehre bei den Gebrüdern Nagant in Lüttich/Belgien, danach Remington Gewehre bei Westley-Richards in London. Diese wurden dann von Nagant unter der Aufsicht und Kontrolle von Herrn Remington gebaut bzw. abgenommen. Ein deutliches Zeichen für solche Waffen ist der Kreuz-Stempel. Der Legende nach sollen 12 besonders schöne Exemplare, die von 12 Lüttichern Büchsenmachern gefertigt und bezahlt wurden an den Vatikan gegangen sein, die den Namen die 12 Apostel tragen. Ein speziell angefertigtes Stück wurde am 24.01.1869 an Papst Pius IX überreicht. Es trägt die Inschrift "in cruce domine unico salus" - das einzige Heil ist das Kreuz unseres Herrn. 

Der Krieg war am 20.September 1870 verloren, nachdem Frankreich unter Napoleon III seine Truppen abziehen musste, um den Krieg gegen Preußen führen zu können. 

Erst im Jahre 1929 wurde durch ein Abkommen zwischen Mussolini und dem Papst der Vatikan ein eigener Staat - der kleinste der Welt.

Diese Patrone ist mit der Patentzündung von Bachmann in Brüssel versehen.

 

Mai 2004

Zeitzünder für Sprühbüchse 37.

(Zt.Z.f.SpBü.37.) Die Bezeichnung spricht für sich. Ein sehr interessantes Stück mit viel Mechanik. Theoretisch beliebig wiederverwendbar. Läuft ca. 5 Minuten.

April 2004

14/9 x 84 mm Patrone Viereck.  

Es handelt sich hier um einen Flanschenversuch aus dem II. WK. Die Patrone wurde für eine Hochgeschwindigkeitswaffe mit konischem Rohr entwickelt. Das Kaliber vor dem Schuss beträgt 14 mm, nach Verlassen des Laufes 9 mm. Die Patrone wurde nach Ihrem Entwickler, Hr. Viereck (deswegen auch das Viereck im Bodenstempel) benannt. Der Entwickler des Geschosses war Hr. Gerlich. 

März 2004

Wurfkörper Licht.  

Dieses Handgranatenähnliche Teil findet hauptsächlich bei SEK´s und Anti-Terroreinheiten Verwendung und soll kurz vor dem Eindringen der Kräfte den Gegner blenden. Natürlich ist dieses Stück delaborirt.

Februar 2004

Kal. 12 Schrotpatrone.  

Diese Patrone kommt vermutlich aus dem Iran. Sehr schönes Stück. 

Januar 2004

20 x 139.  

Patronen dieser Art verwendet z.B. die Bundeswehr in der Marder-Bordkanone oder auch in der 20mm Feldkanone. Hier handelt es sich um ein Stück mit Spreng-Brand-Geschoss. 

Dezember 2003

9,3 x 70.  

Eine superseltene Patrone von RWS. Es sind nur ca. 10 Stück bekannt. Es handelt sich um einen Versuch, der ca. zwischen 1960 und 1965 gemacht wurde. Die Hülse ist wie eine um 8mm verlängerte 9,3 x 62. Beim Geschoss handelt es sich um eine spezielle Entwicklung für dieses Stück.

November 2003

Schrotpatrone Kal. 12, Marke Beduine.  

Diese Patrone ist ein sehr seltenes und sehr schönes Stück von Sellier und Bellot. Es handelt sich um einen Versuch. Das Alter kann nicht genau datiert werden. Einerseits trägt sie den Typischen Bodenstempel * 12 * 12 * 12, andererseits ist das Zündhütchen nicht mit dem Neroxin-Schriftzug versehen. 

Oktober 2003

Patronenschachtel .230 Revolver.  

Hierbei handelt es sich um eine in Papier verpackte Blechschachtel der Firma Utendoerffer mit 50 Platzpatronen. 

September 2003

Leuchtpatrone System Eisfeld.  

Bei dieser Patrone handelt es sich um eine absolute Rarität. Das Stück führt auf ein Pistolensystem aus der Zeit des I. Weltkrieges zurück. Die Waffe besitzt keinen Lauf und kein Patronenlager im herkömmlichen Sinne. Vielmehr wurde durch Betätigung eines Druckknopfes eine Klappe am oberen Ende des Griffes geöffnet, in die dann die Patrone eingelegt wurde. Als Treibladung und "Träger" des Leuchtkörpers fungierte eine Patronenhülse im Kaliber 9,3 x 72 (bekanntes Jagdkaliber). Nach dem Schließen der Klappe war die Pistole feuerbereit. Die Konstruktion fand hauptsächlich in der zivilen Fliegerei Anwendung. Die Pistole ist heute selten, von der Munition gibt es kaum noch Belegstücke.  

Die hier gezeigte Patrone ist eine spätere Fertigung aus der Schweiz.

August 2003

Russische S5 Splitterrakete.

Diese Rakete besitzt einen Splittermantel (Band aus Federstahl mit Sollbruchstellen) und wird/wurde z. B. von Hubschraubern (wie der Mil Mi24) verschossen.

Juli 2003

Kal. 20, Waidmannsheil gelb.

Sehr seltene Variante aus der Waidmannsheil Familie, nur in diesem Kaliber produziert worden.

Juni 2003

MG 131/8 mit Stahlhülse.

Basierend auf der bekannten Patrone MG 131/13 wurden Versuche für die deutsche Luftwaffe durchgeführt, bei denen ein kleineres Geschoss Verwendung fand. Man erhoffte dadurch höhere Geschwindigkeiten zu erreichen. Neben der bekannteren Ausführung dieser Patrone mit Messinghülse handelt es sich hierbei um ein Exemplar mit Stahlhülse.

Mai 2003

7,9 x 57 SmK Üb Leuchtsp. mit Zerleger.  

Hierbei handelt es sich um eine Übungspatrone, die zum Schiessen auf Luft- Schleppziele verwendet wurde. Nachdem der Leuchtspursatz abgebrannt war wurde die Zerlegerladung gezündet und das Projektil explodierte. Damit wurde eine Gefährdung durch das Geschoss in einer Entfernung von mehr als 600 Metern vermieden.

April 2003

5,7mm Voere UCC (Usel Casel. Cartr.).  

Bei dieser Patrone handelt es sich um einen Versuch, entwickelt von Herrn Usel für die Firma Voere. Es wurden ein Jagdgewehr in den Kalibern 5,7mm und 6mm auf den Markt gebracht. Auch ein Prototyp für ein Sportgewehr ist bekannt. Weiterhin sind für jedes Kaliber Scheibenpistolen zu beziehen. Der Versuch hat keine Auszieherrille. Die gelbe Patrone darunter ist die entgültige Version, wie sie in den Handel gelangt.

März 2003

 

 

Februar 2003

Kal. 16 Schrotpatrone von Simon Heim

 

 

Januar 2003

10,5x73 Miller & Greiss Magnum. 

Bei dieser sehr seltenen Patrone handelt es sich um eine Entwicklung aus Bayern. Genauer gesagt kommt die Patrone aus München und dürfte auf die Jahre zwischen 1910 und 1920 datieren. Die beiden Münchner Büchsenmacher Miller und Greiss haben Waffe und Munition zu Patent gebracht. Der Bodenstempel lautet: MILLER & GREISS MÜNCHEN

Dezember 2002

Hülsenlose Patrone im Kaliber 4,7x21 mm. Die Patrone ist sowohl als Schulterpatrone bekannt, als auch unter der Bezeichnung Form "viereckig auf rund". Bei diesem Stück handelt es sich um eine Patrone mit Plastik-Trainings-Geschoss. Es sind nur extrem wenige Stücke davon bekannt. Waffe: G11 (Prototyp so um die 14) 

November 2002

Büchsenpatrone im Kaliber .335 H.V. Super - Magnum 

von Halger,  nach den Konstrukteuren Halbe und Gerlich. H.V. steht für High Velocity, also Hochgeschwindigkeit. Tatsächlich galt die Patrone vor dem II. Weltkrieg als eine der schnellsten Büchsenpatronen.

Oktober 2002

Schrotpatrone im Kaliber 16 der Marke "Plastomenit"